Jüngste Anfragen von Lesern von Bobilverden zur Möglichkeit, Selbstfüllgaskartuschen in Frankreich zu füllen, haben eine Diskussion über potenzielle Änderungen in der Gesetzgebung ausgelöst. Laut einer Warnung von MyLPG.eu gab es einen Wechsel von LPG zu LPGc an Tankstellen, was Berichten zufolge das Gasfüllen für Wohnmobile mit inländischen LPG-Flaschen verbietet.

Die allgemeine Regel in Europa besagt, dass Standardgaskartuschen, oft als Austauschflaschen bezeichnet, an Tankstellen nicht gefüllt werden können, es sei denn, in seltenen Fällen, in denen das Personal an der Tankstelle das Füllen übernimmt. Darüber hinaus variieren die Anschlusssysteme je nach Land, was es unmöglich macht, norwegische Austauschflaschen an manuellen Tankstellen wieder aufzufüllen.

France Gaz Liquides hat bestätigt, dass die Vorschriften bezüglich des Füllens genehmigter Selbstfüllflaschen unverändert bleiben. Sie wiesen darauf hin, dass LPG, das in Frankreich verkauft wird, dem EN 589-Standard entspricht, der die Qualität von LPG-Kraftstoffen regelt. Diese Standardisierung beseitigt die Notwendigkeit unterschiedlicher Füllprotokolle zwischen Tankstellen und Gaskartuschen.

Es ist bemerkenswert, dass traditionelle LPG-Flaschen an Tankstellen nicht gefüllt werden können, um Risiken im Zusammenhang mit Überfüllung zu vermeiden, aber typgenehmigte Selbstfülltanks weiterhin erlaubt sind. Daher können Wohnmobilbesitzer, solange sie konforme Selbstfüllflaschen mit einem externen Füllpunkt haben, in Frankreich ohne Probleme nachfüllen.

Einige Ketten, wie Total, erlauben jedoch kein LPG-Füllen für Wohnmobile entlang der Autobahnen.

Wohnmobilreisende werden ermutigt, ihre Erfahrungen und Einblicke im Kommentarbereich bezüglich der Gasnachfüllung in Frankreich zu teilen. Weitere Informationen finden Leser in den Updates zu Gasfüllprozessen in ganz Europa.

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Quelle: bobilverden.no