Im Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici können Entdecker in die märchenhaften Landschaften der spanischen Pyrenäen eintauchen, wo Natur, Kunst und Spiritualität in harmonischem Schweigen verschmelzen. Das Valle de Boí, das weniger bekannte Kataloniens, ist nur durch einen Aufstieg auf 1.100 Meter Höhe zugänglich, wobei der Parkplatz von Barruera oder der Campingplatz Boneta als Basis für Besucher dient.

Barruera, benannt nach dem „Tal der Knochen“, verfügt über ein historisches Zentrum mit Holz- und Steinarchitektur. In der Nähe befindet sich die Kirche Sant Feliu, die durch ihr schlichtes Design und ihren geschmückten Altarraum besticht. Über die Palanca-Brücke kann man den Fluss Noguera de Tor bewundern, und ein kurzer Halt an der Cascada al Barranc Gros ermöglicht das Genießen der umliegenden Naturschönheit.

Im Jahr 2000 wurden neun Kirchen im Valle de Boí in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, darunter Sant Climent und Santa Maria in Taüll. Die Legende des Namens Pyrenäen deutet auf griechische oder mythologische Ursprünge hin, während die Kirche Sant Joan, die auf 1.260 Metern Höhe liegt, harmonisch in die Berglandschaft integriert ist.

Von der Plaça del Treio aus starten Taxidienste, die ins Herz des Nationalparks führen; die Transportkosten betragen 6 Euro pro Person. Von der Region aus führen Wanderwege zu den Seen und Wasserfällen des Parks.

Besucher können auch die heißen Quellen von Caldes erkunden, die über 37 Quellen mit unterschiedlichen Temperaturen verfügen. Der Ort bietet die Möglichkeit, im Quellenpark zu spazieren, seine Wasserflasche aufzufüllen und die alpine Atmosphäre zu genießen.

Schließlich beherbergt das Dorf Taüll die Kirche Santa Maria, ein historisches Denkmal mit kostenlosem Zugang und originalen Dekorationen, während die Kirche Santa Eulalia in Erill la Vall und die Kirche Nativitat de la Mare de Déu in Durro einen weiteren Einblick in die Geschichte und Spiritualität dieses faszinierenden Tals bieten.

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Quelle: pleinair.it